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Erklärung zur gesonderten Feststellung

Erklärungspflicht
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Zur Abgabe einer Erklärung für die gesonderte Feststellung von Grundlagen für die Einkommensbesteuerung sind Einzelunternehmer mit Einkünften aus Land- und Forstwirtschaft, Gewerbebetrieb oder aus freiberuflicher Tätigkeit verpflichtet, die ihren
Wohnsitz und ihren Betrieb in Bezirken verschiedener Finanzämter und verschiedener Gemeinden haben oder die innerhalb derselben Wohnsitzgemeinde, aber in Bezirken mehrerer Finanzämter Betriebe unterhalten.

Abgabefrist
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Die allgemeine Frist für die Abgabe der Erklärung zur gesonderten Feststellung von Grundlagen für die Einkommensbesteuerung 2012 läuft bis zum 31.05.2013.
Bei Land- und Forstwirten endet die Abgabefrist spätestens fünf Monate nach Ablauf des Wirtschaftsjahres 2012/2013. Diese Fristen können auf Antrag verlängert werden. Wird die Feststellungserklärung nicht oder verspätet abgegeben, kann das Finanzamt einen Verspätungszuschlag und falls erforderlich Zwangsgelder festsetzen.

Zuständiges Finanzamt
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Geben Sie die Feststellungserklärung ab:

  • bei Betrieben der Land- und Forstwirtschaft bei dem Finanzamt, in dessen Bezirk der Betrieb liegt, oder, wenn sich der Betrieb auf die Bezirke mehrerer Finanzämter
    erstreckt, bei dem Finanzamt, in dessen Bezirk der wertvollste Teil liegt (Lagefinanzamt),
  • bei inländischen gewerblichen Betrieben bei dem Finanzamt, in dessen Bezirk sich die Geschäftsleitung befindet,
  • bei gewerblichen Betrieben ohne Geschäftsleitung im Inland bei dem Finanzamt, in dessen Bezirk eine Betriebsstätte unterhalten wird (Betriebsfinanzamt),
    • bei mehreren Betriebsstätten, in dessen Bezirk die wirtschaftlich bedeutendste Betriebsstätte unterhalten wird,
  • bei freiberuflicher Tätigkeit bei dem Finanzamt, von dessen Bezirk aus
    die Berufstätigkeit vorwiegend ausgeübt wird.

Die Finanzamts-Suchfunktion für das örtlich zuständige Finanzamt finden Sie im Internet unter https://www.bzst.de/DE/Service/GemFa/finanzamtsuche_node.

Hilfe zur Erklärung zur gesonderten Feststellung

Erklärung zur gesonderten Feststellung von Grundlagen für die Einkommensbesteuerung
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Zur Erklärung gehören der zweiseitige Hauptvordruck ESt 1 D sowie zusätzlich die Anlage FG, die Anlage L (bei Einkünften aus Land- und Forstwirtschaft) und – soweit Sie
ausländische Einkünfte erzielt haben – die Anlage FG-AUS.

Hauptvordruck ESt 1 D

Anschrift des Unternehmens
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Zeilen 4 bis 10


Tragen Sie in diese Zeilen die Bezeichnung des Unternehmens, die Anschrift und die Art der Tätigkeit ein.

Angaben zum Unternehmer
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Zeilen 11 bis 18


Tragen Sie bitte in den Zeilen 11 bis 16 Ihre private Wohnanschrift ein und geben Sie zusätzlich in Zeile 17 Ihr Wohnsitzfinanzamt und in Zeile 18 Ihre dortige Einkommensteuernummer und Identifikationsnummer ein.

Betriebsveräußerung/-aufgabe
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Zeile 33


In Fällen der Veräußerung oder Aufgabe machen Sie die entsprechenden Angaben in Zeile 33. Soweit dem Finanzamt hierzu noch keine Vertragsunterlagen zugeleitet worden sind, fügen Sie diese der Erklärung bei.

Zeile 35


Angaben zum Ende des Wirtschaftsjahres sind nur bei einem Rumpfwirtschaftsjahr nötig.

Spenden und Zuwendungen
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Zeilen 42 bis 48


Haben Sie im Rahmen Ihres Betriebs, für den die gesonderte Feststellung durchzuführen ist, Spenden und Mitgliedsbeiträge geleistet, tragen Sie diese bitte entsprechend der dort beschriebenen Zuordnung in die Zeilen 42 bis 47 ein.
Alle Spenden und Mitgliedsbeiträge für steuerbegünstigte Zwecke sind grundsätzlich durch eine Zuwendungsbestätigung nachzuweisen. Für Spenden bis 200 Euro je Zahlung ist folgender vereinfachter Nachweis möglich:
Ist der Empfänger der Spende eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine öffentliche Dienststelle, genügt als Nachweis der Bareinzahlungsbeleg oder die Buchungsbestätigung (zum Beispiel Kontoauszug). Bei gemeinnützigen Einrichtungen (zum Beispiel Vereine, Stiftungen) ist zusätzlich ein von dieser Einrichtung erstellter Beleg erforderlich, der Angaben über die Freistellung von der Körperschaftsteuer und die Verwendung der Mittel enthält. Außerdem muss angegeben sein, ob es sich um Spenden oder Mitgliedsbeiträge handelt.
Zuwendungen an steuerbegünstigte Organisationen im EU-/EWR-Ausland können ebenfalls begünstigt sein, wenn der ausländische Zuwendungsempfänger nach
der Satzung, dem Stiftungsgeschäft oder der sonstigen Verfassung und nach der tatsächlichen Geschäftsführung ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen, mildtätigen oder kirchlichen Zwecken im Sinne der §§ 51 bis 68 Abgabenordnung dient. Bitte reichen Sie hierzu geeignete Unterlagen ein. Bescheinigungen über die Höhe der Zuwendungen reichen als alleiniger Nachweis für eine steuerliche Berücksichtigung nicht aus.
Keine steuerlich begünstigten Spenden sind zum Beispiel:

  • Aufwendungen für Lose einer Wohlfahrtslotterie,
  • Zuschläge bei Wohlfahrtsbriefmarken sowie
  • Zahlungen an gemeinnützige Einrichtungen, die als Bewährungsauflage im Straf- oder Gnadenverfahren auferlegt werden.

Die Angabe zur Summe der Umsätze, Löhne und Gehälter in Zeile 48 dient der Höchstbetragsberechnung bei der Abzugsfähigkeit der Zuwendungen.

Anlage FG

Laufende Einkünfte

Zeilen 4 und 5

Anzugeben sind die laufenden Einkünfte (Gewinn) vor Abzug ausländischer Steuern.
Einkünfte, die dem sogenannten Teileinkünfteverfahren unterliegen, sind in voller Höhe, dass heißt zu 100 Prozent, anzusetzen.

Zeilen 7 bis 9

Eintragungen in den Zeilen 7 bis 9 sind nur vorzunehmen, wenn Sie als Organträger Einkünfte aus einer Organschaft beziehen.

Tarifbegünstigte Einkünfte im Sinne des § 34 Absatz 2 Nummer 2 bis 5 EStG
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Zeile 31


Einkünfte, die dem sogenannten Teileinkünfteverfahren unterliegen, sind in voller Höhe, dass heißt zu 100 Prozent, anzusetzen.

Anlage FG-AUS

Steuerpflichtige ausländische Einkünfte
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Zeilen 5 und 6


Anstelle der Anrechnung nach § 34c Absatz 1 EStG kann die ausländische Steuer bei der Ermittlung der jeweiligen Einkünfte wie Betriebsausgaben abgezogen werden, soweit sie auf ausländische Einkünfte entfällt, die nicht steuerfrei sind (Antrag nach § 34c Absatz 2 EStG). Dieses Antragsrecht kann für die Steuern aus jedem einzelnen Staat unterschiedlich ausgeübt werden. Für die Steuern aus allen Einkunftsarten eines Herkunftsstaates kann der Antrag auf Steueranrechnung oder -abzug nur einheitlich gestellt werden. Der Antrag auf Abzug wie Betriebsausgaben wird in Zeile 6 gestellt.
Eine Anrechnung der ausländischen Steuer kommt nicht in Betracht, wenn

  • die ausländische Steuer nicht der deutschen Einkommensteuer entspricht,
  • die ausländische Steuer nicht in dem Staat erhoben wird, aus dem die Einkünfte stammen, oder
  • ausländische Einkünfte im Sinne des § 34d EStG nicht gegeben sind.

Sie werden aber wie Betriebsausgaben bei der Ermittlung der Einkünfte der jeweiligen Einkunftsart abgezogen (§ 34c Absatz 3 EStG), soweit ein entsprechender Ermäßigungsanspruch nicht bereits verjährt ist.
Nach § 34c Absatz 5 EStG kann die deutsche Einkommensteuer unter bestimmten Voraussetzungen auf Antrag mit einem Pauschbetrag festgesetzt werden. Die Einkommensteuer beträgt 25 Prozent der begünstigten Einkünfte. Wegen Einzelheiten vergleiche Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom BStBl 1984 I S. 252.
Einkünfte nach § 2 a Absatz 1 EStG
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Zeilen 14 und 15 sowie 36 bis 39


Negative Einkünfte aus Drittstaaten (keine EU-/EWR-Staaten) können nach § 2a Absatz 1 EStG – unabhängig davon, im Rahmen welcher Einkunftsart sie anfallen – nur mit positiven Einkünften derselben Art aus demselben Staat ausgeglichen werden.