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Anleitung zur Körperschaftsteuererklärung und zu den Erklärungen zu den Feststellungen nach §§ 27,28 und 38 KStG

Abgabefrist
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Die Körperschaftsteuererklärung ist regulär zum 31.05.2012 abzugeben. Beziehen Sie Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft und endet Ihr Wirtschaftsjahr 2011/2012 nach dem 28.02.2012, brauchen Sie die Erklärung erst bis zum Schluss des dritten Monats nach Ablauf dieses Wirtschaftsjahrs abzugeben.

Formularübersicht
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Es existieren folgende Formulare für die Körperschaftsteuererklärung 2011:

KSt 1 A


Dieses Formular ist auszufüllen für unbeschränkt steuerpflichtigen Körperschaften, bei denen ausschließlich Einkünfte aus Gewerbebetrieb vorliegen können (auch, wenn während des Kalenderjahres sowohl unbeschränkte als auch beschränkte Steuerpflicht bestanden hat und während der beschränkten Steuerpflicht Einkünfte bezogen wurden). Dies sind:
  • Kapitallgesellschaften
  • Genossenschaften


Zusammen mit diesem Formular können bei Bedarf folgende Anlagen ausgefüllt werden:

Anlagen zur Körperschaftsteuererklärung
Anlage ANicht abziehbare Aufwendungen
Anlage AEAusländische Einkünfte/Nicht zu berücksichtigende Gewinnminderungen mit Bezug zu Drittstaaten
Anlage GRGenossenschaften und Vereine
Anlage ORGHinzurechnungen/Kürzungen in Organschaftsfällen
Anlage SpartentrennungErmittlung des Gesamtbetrags der Einkünfte und des abziehbaren Verlustes beziehungsweise Verlustvortrags (auch soweit Organgesellschaft)
Anlage SpartenübersichtFür Gesellschaften im Sinn des § 8 Absatz 7 Satz 1 Nummer 2 Satz 2 KStG (auch soweit Organgesellschaft) und Gesellschaften oder BgA, die Organträger solcher Gesellschaften sind
Anlage SPBesondere Anlage für den Spendenabzug bei vortragsfähigen Großspenden
Anlage WAWeitere Angaben/Anträge
Anlage Zinsschranke (KSt)Ermittlung der abziehbaren Zinsaufwendungen, Feststellung des Zinsvortrags und des EBITDA-Vortrags
KSt 1 FErklärung zur gesonderten Feststellung des steuerlichen Einlagekontos, des durch Umwandlung von Rücklagen
entstandenen Nennkapitals sowie des Endbetrags an EK 02
KSt 1 F 27/28Ausführliche Ermittlung des steuerlichen Einlagekontos (§ 27 Absatz 2
Satz 1 KStG) und des durch Umwandlung von Rücklagen entstandenen
Nennkapitals (§ 28 Absatz 1 Satz 3 KStG)
KSt 1 F 38Anlage zu KSt 1 F
Ermittlung des fortgeschriebenen
Endbetrags aus dem EK 02
KSt 1 Fa

Erklärung zur gesonderten Feststellung

  • des steuerlichen Einlagekontos
  • des durch Umwandlung von Rücklagen entstandenen Nennkapitals
Erläuterungen zu den Anlagen für die gesonderte Feststellung des steuerlichen Einlagekontos
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KSt 1 F


Dieses Formular ist eine Erklärung zur gesonderten Feststellung des steuerlichen Einlagekontos, des durch Umwandlung von Rücklagen entstandenen Nennkapitals sowie des Endbetrags an EK 02 – mit vereinfachter Ermittlung des steuerlichen Einlagekontos (§ 27 Absatz 2 Satz 1 KStG). Das Formular kann nur in Verbindung mit dem Mantelbogen KSt 1 A oder KSt 1 B abgegeben werden.
Die ausführliche Ermittlung des steuerlichen Einlagekontos (Formular KSt 1 F - 27/28) ist zu verwenden:
  1. in Umwandlungsfällen,
  2. bei Liquidation,
  3. wenn ein Sonderausweis vorhanden ist,
  4. bei Nennkapitalveränderungen außerhalb von Umwandlungen,
  5. bei Organgesellschaften,
  6. in umwandlungsähnlichen Fällen bei Betrieben gewerblicher Art mit eigener Rechtspersönlichkeit.

Die Ermittlung des fortgeschriebenen Endbetrags an EK 02 (Formular KSt 1 F-38) ist zu verwenden in den Fällen, in denen ein Antrag nach § 34 Absatz 16 KStG gestellt wurde.

KSt 1 F-27/28-Anlage zu KSt 1 F


Mit diesem Formular ist eine ausführliche Ermittlung des steuerlichen Einlagekontos (§ 27 Absatz 2 Satz 1 KStG) und des durch Umwandlung von Rücklagen entstandenen Nennkapitals (§ 28 Absatz 1 Satz 3 KStG) durchzuführen.

KSt 1 F-38–Anlage zu KSt 1 F


Ermittlung des fortgeschriebenen Endbetrags aus dem EK 02.

KSt 1 Fa


Erklärung zur gesonderten Feststellung
  • des steuerlichen Einlagekontos (§ 27 Absatz 2 Satz 1 KStG) bei Betrieben gewerblicher Art ohne eigene Rechtspersönlichkeit und bei wirtschaftlichen Geschäftsbetrieben der von der Körperschaftsteuer befreiten Körperschaften, Personenvereinigungen
    und Vermögensmassen mit Ausnahme der Körperschaften, Personenvereinigungen und Vermögensmassen, die nach § 5 Absatz 1 Nummer 9 KStG von der Körperschaftsteuer befreit sind.
  • des durch Umwandlung von Rücklagen entstandenen Nennkapitals (§ 28 Absatz 1
    Satz 3 KStG) für Betriebe gewerblicher Art ohne eigene Rechtspersönlichkeit.

Hinweise zum Hauptvordruck KSt 1 A

Steuerbilanzgewinn/-verlust und Jahresüberschuss/-verlust
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Zeile 20 und 21


In den Zeilen 20 fortfolgende des Formulars KSt 1 A beziehungsweise in der Anlage A sind auch die entsprechenden Beträge zu berücksichtigen, die in den der Körperschaft zuzurechnenden Einkommensbeträgen von Personengesellschaften/Gemeinschaften enthalten sind, an denen die Körperschaft unmittelbar oder mittelbar (über eine andere Personengesellschaft) beteiligt ist.
Einzutragen ist:
a) in Zeile 20 des Vordrucks KSt 1 A:
  • der um die Zuführung zu bzw. Auflösung von Rücklagen erhöhte/verringerte Steuerbilanzgewinn beziehungsweise -verlust (ohne Gewinn- oder Verlustvortrag),

b) in Zeile 21 des Vordrucks KSt 1 A:
  • bei Kapitalgesellschaften: der Jahresüberschuss bzw. der Jahresfehlbetrag,

  • bei anderen Körperschaften: der um die Zuführung zu beziehungsweise Auflösung von Rücklagen erhöhte/verringerte Handelsbilanzgewinn beziehungsweise -verlust (ohne Gewinn- oder Verlustvortrag).
Nicht zu berücksichtigender Übernahmeverlust nach § 4 Absatz 6 UmwStG und Einnahmen im Sinne des § 7 UmwStG
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Zeilen 39a und 39c


In den Zeilen 39a und 39c, des Vordrucks KSt 1 A sind keine Bezüge, Gewinne und Gewinnminderungen einzutragen, die auf Anteile entfallen, die über eine Mitunternehmerschaft gehalten werden, deren Gewinnfeststellung wegen der Berücksichtigung des § 15a EStG nach der so genannten Nettomethode erfolgt ist. Bei der Nettomethode wird je nach Rechtsform des Beteiligten § 8b KStG beziehungsweise § 3 Nummer 40, § 3c Absatz 2 EStG, § 4 Absatz 6 UmwStG und § 7 UmwStG bereits bei der Ermittlung des Gewinnanteils des jeweiligen Mitunternehmers berücksichtigt. Da in diesen Fällen bereits der Gewinnanteil des Mitunternehmers und entsprechend der Betrag laut Zeile 20 beziehungsweise 23 des Formulars KSt 1 A vermindert oder erhöht ist, hat in den genannten Zeilen eine nochmalige Kürzung beziehungsweise Erhöhung zu unterbleiben.
Inländische Sachverhalte im Sinne des § 8b KStG
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Zeile 44b


Im Organkreis werden die Kürzungen und Hinzurechnungen nach § 8b KStG in der Zeile 11a der Anlage ORG vorgenommen.
Übertragungsgewinne im Sinne des § 11 UmwStG unterliegen bei einer Verschmelzung oder Aufspaltung nicht der Gewinnabführungsverpflichtung und sind von der Organgesellschaft selbst zu versteuern (ermittelt nach allgemeinen Regelungen, zum Beispiel die Anwendung des § 8b Absatz 2 KStG bei der Organgesellschaft).
Bei Organträgern sind hier auch solche Beträge einzutragen, die nach § 14 Absatz 3 KStG als Gewinnausschüttungen der Organgesellschaften an den Organträger gelten (Mehrabführungen, die ihre Ursache in vororganschaftlicher Zeit haben).
In der Zeile 44b des Vordrucks KSt 1 A, sind keine Bezüge, Gewinne und Gewinnminderungen einzutragen, die auf Anteile entfallen, die über eine Mitunternehmerschaft gehalten werden, deren Gewinnfeststellung wegen der Berücksichtigung des § 15a EStG nach der so genannten Nettomethode erfolgt ist. Bei der Nettomethode wird je nach Rechtsform des Beteiligten § 8b KStG beziehungsweise § 3 Nummer 40, § 3c Absatz 2 EStG, § 4 Absatz 6 UmwStG und § 7 UmwStG bereits bei der Ermittlung des Gewinnanteils des jeweiligen Mitunternehmers berücksichtigt. Da in diesen Fällen bereits der Gewinnanteil des Mitunternehmers und entsprechend der Betrag laut Zeile 20 beziehungsweise 23 des Formulars KSt 1 A vermindert oder erhöht ist, hat in den genannten Zeilen eine nochmalige Kürzung beziehungsweise Erhöhung zu unterbleiben.

Zeilen 44e, 44h, 44i, 44m und 44n


In den Zeilen 44e, 44h, 44i, 44m und 44n des Vordrucks KSt 1 A sind keine Bezüge, Gewinne und Gewinnminderungen einzutragen, die auf Anteile entfallen, die über eine Mitunternehmerschaft gehalten werden, deren Gewinnfeststellung wegen der Berücksichtigung des § 15a EStG nach der so genannten Nettomethode erfolgt ist. Bei der Nettomethode wird je nach Rechtsform des Beteiligten § 8b KStG beziehungsweise § 3 Nummer 40, § 3c Absatz 2 EStG, § 4 Absatz 6 UmwStG und § 7 UmwStG bereits bei der Ermittlung des Gewinnanteils des jeweiligen Mitunternehmers berücksichtigt. Da in diesen Fällen bereits der Gewinnanteil des Mitunternehmers und entsprechend der Betrag laut Zeile 20 beziehungsweise 23 des Formulars KSt 1 A vermindert oder erhöht ist, hat in den genannten Zeilen eine nochmalige Kürzung beziehungsweise Erhöhung zu unterbleiben.

Freibetrag nach § 24 KStG und § 25 KStG
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Zeile 74


Der Freibetrag nach § 24 KStG steht nur solchen Körperschaften, Personenvereinigungen und Vermögensmassen zu, deren Leistungen bei den Empfängern nicht zu den Einnahmen im Sinne des § 20 Absatz 1 Nummer 1 oder Nummer 2 EStG gehören. Er kommt nicht in Betracht, wenn der Freibetrag nach § 25 KStG beansprucht werden kann. Die Regelung des § 24 KStG gilt auch in den Fällen einer nur teilweisen Steuerpflicht. Vergleiche im Einzelnen Richtlinie 72 der Körperschaftsteuerrichtlinien von 2004.
Verbleibender Verlustvortrag § 8 Absatz 8 KStG
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Zeile 78a


Nicht ausgeglichene Verlustvorträge einzelner gleichartiger Betriebe gewerblicher Art aus der Zeit vor einer Zusammenfassung im Sinne des § 4 Absatz 6 Satz 1 Nummer 1 KStG können auch bei dem zusammengefassten Betrieb gewerblicher Art abgezogen werden. Einzutragen sind die auf Veranlagungszeiträume vor der Zusammenfassung entfallenden Verlustvorträge der bisher einzelnen gleichartigen Betriebe gewerblicher Art.
Verlustrücktrag
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Zeile 81


Nach § 10d Absatz 1 Satz 5 EStG kann auf den Verlustrücktrag ganz oder teilweise verzichtet werden. Hier sind nur die Beträge, für die ein Verlustrücktrag beansprucht wird, einzutragen. Ist hier ein Eintrag nicht erfolgt, wird der Verlustrücktrag nach § 10d Absatz 1 Satz 1 EStG durchgeführt.
Abziehbare Zuwendungen
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Zeile 99


Einkommen im Sinne des § 9 Absatz 2 Satz 1 KStG ist der Betrag aus Zeile 54 des Vordrucks KSt 1 A.

Hinweise zur Anlage A

Allgemein
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In den Zeilen 20 fortfolgende des Hauptvordrucks KSt 1 A beziehungsweise in der Anlage A sind auch die entsprechenden Beträge zu berücksichtigen, die in den der Körperschaft zuzurechnenden Einkommensbeträgen von Personengesellschaften/Gemeinschaften enthalten sind, an denen die Körperschaft unmittelbar oder mittelbar (über eine andere Personengesellschaft) beteiligt ist.

Solidaritätszuschlag
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Zeile 5


Hier ist der Solidaritätszuschlag einschl. des anzurechnenden Solidaritätszuschlags zur Kapitalertragsteuer (bei einem Organträger: abzüglich des anzurechnenden Solidaritätszuschlags zur Kapitalertragsteuer der Organgesellschaft) einzutragen.
Nicht anzurechnende Kapitalertragssteuer auf vereinnahmte Kapitalerträge
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Zeile 7


Insbesondere bei fehlendem Nachweis ist die Kapitalertragsteuer nicht anzurechnen (§ 36 Absatz 2 Nummer 2 EStG).
Ausländische Personensteuern im Sinne des § 10 Nummer 2 KStG
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Zeile 10


Ohne entsprechende Beträge der Organgesellschaft(en).
Nebenleistungen zu den Steuern
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Zeile 11


Hier einzutragen sind die Beträge nach der Verrechnung mit Erstattungen. Bei Zinsen nach § 233a AO sind hier nur solche Erstattungsbeträge zu berücksichtigen, die auf der Minderung zuvor festgesetzter Nachzahlungszinsen beruhen. Nicht zu berücksichtigen sind dagegen Erstattungszinsen nach § 233a AO, da es sich insoweit nicht um die nachträgliche Herabsetzung nicht abzugsfähiger Betriebsausgaben der Vorjahre handelt. Vergleiche Richtlinie 48 Absatz 2 der Körperschaftsteuerrichtlinien von 2004.
Zinsaufwendungen im Sinne des § 4h Absatz 3 Satz 3 und 4 EStG
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Zeile 14a


Wenn in dem dem Organträger zugerechneten Einkommen der Organgesellschaften Zinsaufwendungen und Zinserträge im Sinne des § 4h Absatz 3 EStG enthalten sind, sind diese bei Anwendung des § 4h Absatz 1 EStG beim Organträger einzubeziehen (§ 15 Satz 1 Nummer 3 Satz 3 KStG). Dabei sind auch die Zinsaufwendungen und Zinserträge zu berücksichtigen, die aufgrund von Darlehensverhältnissen zwischen Organträger und Organgesellschaften innerhalb des Organkreises geleistet wurden.

Hinweise zur Anlage AE

Ausländische Einkünfte mit anzurechnender ausländischer Steuer
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Zeile 1 bis 4


Zuzüglich der entsprechenden Beträge der Organgesellschaft(en).
Ausländische Einkünfte, die auf Grund von Doppelbesteuerungsabkommen steuerfrei sind
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Zeile 5 bis 12


Ohne entsprechende Beträge der Organgesellschaft(en).
Ausländische Sachverhalte nach § 8b KStG
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Zeilen 13 bis 19


Im Organkreis werden die Kürzungen und Hinzurechnungen nach § 8b KStG in der Zeile 11a der Anlage ORG vorgenommen.
Übertragungsgewinne im Sinne des § 11 UmwStG unterliegen bei einer Verschmelzung oder Aufspaltung nicht der Gewinnabführungsverpflichtung und sind von der Organgesellschaft selbst zu versteuern (ermittelt nach allgemeinen Regelungen, zum Beispiel Anwendung des § 8b Absatz 2 KStG bei der Organgesellschaft).

Zeilen 13, 16, 18a, 18c, 18g und 19


In den Zeilen 13, 16, 18a, 18c, 18g und 19 des Vordrucks Anlage AE sind keine Bezüge, Gewinne und Gewinnminderungen einzutragen, die auf Anteile entfallen, die über eine Mitunternehmerschaft gehalten werden, deren Gewinnfeststellung wegen der Berücksichtigung des § 15a EStG nach der so genannten Nettomethode erfolgt ist. Bei der Nettomethode wird je nach Rechtsform des Beteiligten § 8b KStG beziehungsweise § 3 Nummer 40, § 3c Absatz 2 EStG, § 4 Absatz 6 UmwStG und § 7 UmwStG bereits bei der Ermittlung des Gewinnanteils des jeweiligen Mitunternehmers berücksichtigt. Da in diesen Fällen bereits der Gewinnanteil des Mitunternehmers und entsprechend der Betrag laut Zeile 20 beziehungsweise 23 des Vordrucks KSt 1 A vermindert oder erhöht ist, hat in den genannten Zeilen eine nochmalige Kürzung oder Erhöhung zu unterbleiben.
Ausländische Steuern, für die nach § 26 Absatz 6 KStG in Verbindung mit § 34c Absatz 2 oder 3 EStG der Abzug beantragt wird oder zusteht
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Zeilen 21 bis 23


Ohne entsprechende Beträge der Organgesellschaft(en).
Hinzurechnungsbetrag nach § 10 AStG, Anrechnung ausländischer Steuern nach § 12 AStG
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Zeile 28


Bei Verwendung der Körperschaftsteuerformulare KSt 1 B und KSt 1 C ist zu beachten, dass der Berichtigungsbetrag nach § 1 AStG und der Hinzurechnungsbetrag nach § 10 AStG jeweils als Bestandteil der Einkünfte mit angegeben werden.
Berichtigungsbetrag nach § 1 AStG
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Zeile 30


Ohne entsprechende Beträge der Organgesellschaft(en).
Bei Verwendung der Körperschaftsteuerformulare KSt 1 B und KSt 1 C ist zu beachten, dass der Berichtigungsbetrag nach § 1 AStG und der Hinzurechnungsbetrag nach § 10 AStG jeweils als Bestandteil der Einkünfte mit angegeben werden.
Hinzurechnung nach § 2a Absatz 3 Satz 3 und Absatz 4 EStG 1997 in Verbindung mit § 52 Absatz 3 EStG, § 2 Absatz 1 Satz 3 und Absatz 2 AuslInvG
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Zeile 33a


Ohne entsprechende Beträge der Organgesellschaft(en).
Nicht nach DBA steuerfreie negative Einkünfte/nicht zu berücksichtigende Gewinnminderungen mit Bezug zu Drittstaaten im Sinne des § 2a Absatz 1 EStG
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Zeilen 34 bis 38


Ohne entsprechende Beträge der Organgesellschaft(en).
Negative Einkünfte und Gewinnminderungen im Sinne von § 2a Absatz 1 EStG können nur mit positiven Einkünften der jeweils selben Art und, mit Ausnahme der Fälle der § 2a Absatz 1 Nummer 6 Buchstabe b EStG, aus demselben Staat, in den Fällen der § 2a Absatz 1 Nummer 6 EStG auf Grund von Tatbeständen der jeweils selben Art aus dem selben Staat, ausgeglichen werden.

Hinweise zur Anlage WA

Anzurechnende Beträge/Steuerabzug
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Zeile 5 bis 7


Insbesondere bei fehlendem Nachweis ist die Kapitalertragsteuer nicht anzurechnen (§ 36 Absatz 2 Nummer 2 EStG).

Hinweise zur Anlage ORG

Allgemein
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Zeile 1


Für die Einkommensermittlung ist auch der Mitunternehmer einer Personengesellschaft, die Organträger ist, wie ein Organträger zu behandeln.
Minderabführung
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Zeile 9b


Hier ist eine Erhöhung des Bilanzgewinns aus der Zuaktivierung der Minderabführung (Einlage) auf dem Beteiligungskonto des Organträgers an der Organgesellschaft zu neutralisieren.
Bei der Ermittlung des Einkoomens des Organträgers zu kürzende steuerfreie Bezüge beziehungsweise Gewinne
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Zeile 11a


Übertragungsgewinne im Sinne des § 11 UmwStG unterliegen bei einer Verschmelzung oder Aufspaltung nicht der Gewinnabführungsverpflichtung und sind von der Organgesellschaft selbst zu versteuern (ermittelt nach allgemeinen Regelungen, zum Beispiel Anwendung des § 8b Absatz 2 KStG bei der Organgesellschaft).
Summer der Einkünfte der Organgesellschaft
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Zeile 19


Abzüglich des darin enthaltenen, von der Organgesellschaft selbst zu versteuernden Einkommens.
Übertragungsgewinn nach § 11 UmwStG
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Zeile 27a


Übertragungsgewinne im Sinne des § 11 UmwStG unterliegen bei einer Verschmelzung oder Aufspaltung nicht der Gewinnabführungsverpflichtung und sind von der Organgesellschaft selbst zu versteuern (ermittelt nach allgemeinen Regelungen, zum Beispiel Anwendung des § 8b Absatz 2 KStG bei der Organgesellschaft).
Werte, die für die Besteuerung des Organträgers von Bedeutung sind
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Übertragungsgewinne im Sinne des § 11 UmwStG unterliegen bei einer Verschmelzung oder Aufspaltung nicht der Gewinnabführungsverpflichtung und sind von der Organgesellschaft selbst zu versteuern (ermittelt nach allgemeinen Regelungen, zum Beispiel Anwendung des § 8b Absatz 2 KStG bei der Organgesellschaft).

Zeile 32


Bei Organträgern sind hier auch solche Beträge einzutragen, die nach § 14 Absatz 3 KStG als Gewinnausschüttungen der Organgesellschaften an den Organträger gelten (Mehrabführungen, die ihre Ursache in vororganschaftlicher Zeit haben).

Zeilen 44b und 44c


Wenn in dem dem Organträger zugerechneten Einkommen der Organgesellschaften Zinsaufwendungen und Zinserträge im Sinne des § 4h Absatz 3 EStG enthalten sind, sind diese bei Anwendung des § 4h Absatz 1 EStG beim Organträger einzubeziehen (§ 15 Satz 1 Nummer 3 Satz 3 KStG). Dabei sind auch die Zinsaufwendungen und Zinserträge zu berücksichtigen, die aufgrund von Darlehensverhältnissen zwischen Organträger und Organgesellschaften innerhalb des Organkreises geleistet wurden.

Zur Ermittlung des verrechenbaren EBITDA beim Organträger
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Zeile 45


Übertragungsgewinne im Sinne des § 11 UmwStG unterliegen bei einer Verschmelzung oder Aufspaltung nicht der Gewinnabführungsverpflichtung und sind von der Organgesellschaft selbst zu versteuern (ermittelt nach allgemeinen Regelungen, zum Beispiel Anwendung des § 8b Absatz 2 KStG bei der Organgesellschaft).

Hinweise zur Anlage ÖHK-Spartentrennung

Gesondert festgestellter verbleibender Verlustvortrag
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Zeile 15


In den Fällen der Textziffer 75 des BMF-Schreibens vom 12.11.2009 (BStBl I S. 1303) ist hier der festgeschriebene und wieder auflebende Verlustvortrag einzutragen.
Verlustrücktrag
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Zeile 20


Nach § 10d Absatz 1 Satz 5 EStG kann auf den Verlustrücktrag ganz oder teilweise verzichtet werden. Hier sind nur die Beträge, für die ein Verlustrücktrag beansprucht wird, einzutragen. Ist hier ein Eintrag nicht erfolgt, wird der Verlustrücktrag nach § 10d Absatz 1 Satz 1 EStG durchgeführt.

Hinweise zur Anlage KSt 1 F 27/28

Anfangsbestände
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Im Falle einer Verschmelzung zur Neugründung ist eine Anfangsfeststellung des Einlagekontos gemäß § 27 Absatz 2 Satz 3 KStG durchzuführen. Die entsprechenden Anfangsbestände (Summe der Endbestände der übertragenden Körperschaften) sind hier einzutragen.

Im Wirtschaftsjahr geleistete Einlagen
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Im Falle des Wiederauflebens einer Forderung des Gesellschafters nach vorangegangenem Forderungsverzicht gegen Besserungsschein ist der im Zeitpunkt des Verzichts werthaltige Teil in Zeile 33 des Vordrucks KSt 1 A und in Zeile 15 des Vordrucks KSt 1 F - 27/28 beziehungsweise Zeile 31 des Vordrucks KSt 1 F als Negativbetrag zu berücksichtigen.

Hinweise zur Anlage Zinsschranke

Zinsaufwendungen und Zinserträge des laufenden Wirtschaftsjahres
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Zeilen 7 und 9


Wenn in dem dem Organträger zugerechneten Einkommen der Organgesellschaften Zinsaufwendungen und Zinserträge im Sinne des § 4h Absatz 3 EStG enthalten sind, sind diese bei Anwendung des § 4h Absatz 1 EStG beim Organträger einzubeziehen (§ 15 Satz 1 Nummer 3 Satz 3 KStG). Dabei sind auch die Zinsaufwendungen und Zinserträge zu berücksichtigen, die aufgrund von Darlehensverhältnissen zwischen Organträger und Organgesellschaften innerhalb des Organkreises geleistet wurden.