Hilfe

§ 50a EStG: Import von Vergütungsgläubigern

Einleitung

Import von Vergütungsgläubigern
zuklappenmit Enter bzw. Leertaste

Die Abgabe einer Anmeldung über den Steuerabzug nach § 50a EStG ist häufig mit der Erfassung zahlreicher Einträge verbunden.
Alternativ zur manuellen Eingabe von Vergütungsgläubigern können die Daten auch offline in einer CSV-Datei erfasst und anschließend in das elektronische Formular zur Anmeldung über den Steuerabzug nach § 50a EStG im BOP-Portal importiert werden. Bei einer CSV-Datei handelt es sich um eine Textdatei, die nach bestimmten Vorgaben aufgebaut ist und auf allen Plattformen erstellt werden kann. Damit können Daten aus vorhandenen Backend-Systemen für den Import in das elektronische Formular im BOP-Portal entsprechend aufbereitet und importiert werden.

Systemvoraussetzungen
zuklappenmit Enter bzw. Leertaste

Damit eine reibungslose Benutzung des BOP-Portals gewährleistet ist, muss Ihr Computer eine Reihe technischer Voraussetzungen erfüllen. Stets aktuelle Informationen hierzu finden Sie auf den öffentlichen Seiten des Portals unter "Anforderungen".

Sicherheit

Allgemeines
zuklappenmit Enter bzw. Leertaste

Die Gefahren aus dem Internet nehmen täglich zu. Entwickler von Internet-Software, wie zum Beispiel dem BOP-Portal, stehen in einem ständigen Wettlauf mit Hackern, die immer neue Wege für Angriffe finden, um über das Internet kommunizierte elektronische Informationen auszuspähen oder zu manipulieren. Bei der Verwendung von BOPist die Gewährleistung von Sicherheit das oberste Gebot für die Steuerverwaltung.
Die von Ihnen erstellte Verbindung zum BOP-Portal ist elektronisch verschlüsselt. Somit ist sichergestellt, dass kein unberechtigter Dritter die Übertragung von Informationen über das Internet zwischen Ihrem PC und BOP einsehen kann.
Der von Ihnen verwendete Browser ist wesentlicher Teil des BOP-Portals. Ob Internet-Explorer, Netscape, Mozilla, Firefox oder Opera: Bei allen Internet-Browsern werden immer neue Sicherheitslöcher entdeckt. Prüfen Sie also regelmäßig Ihren Internet-Browser und aktualisieren Sie die Software mit Hilfe von Sicherheitsupdates. In allen gängigen Internet-Browsern sind zudem Sicherheitsmechanismen vorgesehen, die verhindern sollen, dass zum Beispiel Computerviren und Trojaner Dateien auf Ihrem PC verändern, löschen oder auslesen können. Weiterführende Informationen zu Gefahren und Sicherheitsmaßnahmen bei der Nutzung Ihres Internet-Browsers sind zum Beispiel über die folgenden Internet-Seiten des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik abrufbar: https://www.bsi-fuer-buerger.de
In Zusammenhang mit der Nutzung der Importfunktionalität macht das Bundeszentralamt für Steuern auf Folgendes aufmerksam:
Die Benutzung der Importfunktionalität erfolgt auf eigenes Risiko. Das Bayerische Landesamt für Steuern schließt jegliche Haftung für unmittelbare und mittelbare Schäden aus, die den Meldenden aufgrund der Benutzung dieser Funktionalität oder der Unfähigkeit, diese Funktionalität zu verwenden, entstehen, insbesondere für Datenverluste, Mehraufwendungen oder fehlerhafte Ergebnisse, entgangenen Gewinn, Betriebsunterbrechung, Verlust von geschäftlichen Informationen und sonstige finanzielle Verluste.

Verschlüsselung
zuklappenmit Enter bzw. Leertaste

Die verschlüsselte, elektronische Verbindung zum BOP-Portal erfolgt über das anerkannte Internet-Protokoll HTTPS (SSL V3.0). Die Basis für die Authentifizierung gegenüber dem Portal ist das RSA-Verfahren. Die Schlüssellänge beträgt 2048 Bit. Die Verschlüsselung erfolgt über ein anerkanntes, symmetrisches Verfahren. Der notwendige symmetrische Schlüssel wird auf Ihrem PC als Zufallszahl generiert und dem Portal über das RSA-Verfahren verschlüsselt mitgeteilt. Nur Ihr PC und das BOP-Portal kennen damit den symmetrischen Schlüssel, mit dem die Kommunikation entschlüsselt werden kann.

Format der CSV-Datei

Versionierung der Importfunktion
zuklappenmit Enter bzw. Leertaste

Die CSV-Datei muss zukünftig Versionsangaben enthalten, damit wir Sie in Änderungen der Importfunktion besser einbeziehen können.
Die aktuellen Versionsangaben der Importfunktion für Anmeldung über den Steuerabzug nach § 50a EStG finden Sie in der Änderungshistorie. Die Anleitung zur Versionierung der Importfunktion erläutert Ihnen die notwendigen Anpassungen Ihrer CSV-Datei.

Aufbau der Datei
zuklappenmit Enter bzw. Leertaste

Die Eingabedatei beginnt mit den Versionsangaben. Die Zeilen nach den Versionsangaben sind wie folgt aufgebaut:

Zeile 1

Angabe einer Headerzeile mit den Spaltennamen. Details, siehe Abschnitt "Aufbau der Headerzeile".

Zeile 2 – 1000

Mindestens eine, jedoch maximal 999 Meldezeilen. Details, siehe Abschnitt "Aufbau eines Eintrags".



Bitte beachten Sie:

  • Jede Zeile endet mit der Übertragung eines Zeilenendezeichens.
  • Die Datei darf keine Zeile enthalten, die ausschließlich aus einem Zeilenendezeichen besteht.

Trennzeichen


Die Werte in den einzelnen Spalten der CSV-Datei müssen durch ein Trennzeichen getrennt werden. Die Importfunktion akzeptiert nur Semikola als Trennzeichen. Es ist daher nicht zulässig, das Semikolon als Wert zu verwenden.

Aufbau der Headerzeile


Die Headerzeile enthält die Namen der in der Eingabedatei enthaltenen Spalten. Die Überschriften der einzelnen Spalten werden durch ein Trennzeichen getrennt hintereinander angegeben.
Die erste Zeile der Eingabedatei wird grundsätzlich als Headerzeile interpretiert. Eine inhaltliche Auswertung findet jedoch nicht statt. Würden Sie also versehentlich keine Headerzeile übermitteln, so würde die erste Meldezeile nicht importiert werden!
Es empfiehlt sich, die in "Aufbau eines Eintrags" angegebenen Feldbezeichnungen durch Trennzeichen getrennt aneinanderzuhängen und in der dort angegebenen Reihenfolge ohne Zeilenumbrüche zu übernehmen. Die Spaltennamen stimmen dann mit denen der kommentierten Eingabedatei überein, die Sie im Falle eines fehlerhaften Importvorgangs erhalten.
Bitte beachten Sie: Die Reihenfolge der Spalten ist fest vorgegeben und kann durch eine andere Positionierung innerhalb der Headerzeile nicht angepasst werden!

Aufbau eines Eintrags


Eine Eintrag eines Vergütungsgläubigers enthält die in der folgenden Tabelle aufgeführten Angaben.

FeldbezeichnungFormat (Stellen maximal)ErläuterungPflichtfeld
NameA(72)Name des GläubigersX
StatusA(2)Angabe, ob der Gläubiger eine natürliche Person (nP) oder eine juristische Person (jP) ist.X
ArtA(15)Bezeichnet die Art des Gläubigers (Empfaenger, Darbietender oder Gruppenmitglied)X
GruppennameA(72)Der Name der Gruppe
Anzahl der MitgliederA(4)Anzahl der Gruppenmitglieder
StraßeA(72)Straße des Gläubigers
HausnummerA(5)Hausnummer des Gläubigers
ZusatzA(20)Hausnummernzusatz des Gläubigers
AdresszusatzA(46)Adresszusatz des Gläubigers
Postleitzahl (Adresse)N(12)Postleitzahl des Gläubigers
Ort (Adresse)A(72)Ort des Gläubigers
StaatA(2)Land des Gläubigers (2-stelliges ISO-Kürzel)X
PostfachA(6)Postfach des Gläubigers
Postleitzahl (Postfach)A(12)Postfach-Postleitzahl des Gläubigers
Ort (Postfach)A(72)

Postfach-Ort des Gläubiger

TelefonA(20)Telefonnummer des Gläubigers
E-MailA(128)

E-Mail-Adresse des Gläubigers

Art der Einnahmen / VergütungenN(2)

Die Art der Einnahmen/Vergütungen.

Mögliche Eingaben sind 8, 9, 10, 11 und 12. Diese entsprechen der jeweiligen
Zeilennummer der inländischen Einkünfte auf Teilseite 3.

X
ZuflusstagA(10)Das Datum des Zuflusses der Einnahmen/Vergütungen.X
AuftrittstagA(10)Datum des Auftritts
Ausgezahlter BetragN(12,2)Der ausgezahlte Betrag der Einnahmen/Vergütungen.X
Übernommene KostenN(12,2)Die übernommenen Kosten die zusätzlich zu den Einnahmen/Vergütungen gehören.
Berücksichtigte Betriebsausgaben / WerbungskostenN(12,2)Berücksichtigte Betriebsausgaben/Werbungskosten
SteuersatzN(3,2)Der Steuersatz nach § 50a EStG.X
Ausländischer StaatA(2)Staat mit dem aufgrund eines DBA eine Entlastung möglich ist. (2-stelliges ISO-Kürzel)
Steuersatz nach DBAN(3,2)Der Steuersatz des jeweiligen DBA.
Freistellungsbescheinigung erteilt bistA(10)Datum (Freistellungsbescheinigung nach DBA erteilt bis....)
Ermächtigung zum KontrollmeldeverfahrenA(10)Datum (Ermächtigung zum Kontrollmeldeverfahren nach DBA vom...)
Einbehaltener SteuerabzugN(12,2)Der jeweils einbehaltene Steuerabzug.X
Einbehaltener SolidaritätszuschlagN(12,2)Der jeweils einbehaltene Solidaritätszuschlag.X



Jeder Eintrag wird in einer separaten Zeile der Eingabedatei erfasst. Dabei werden die Angaben gemäß der in der Tabelle dargestellten Reihenfolge durch Trennzeichen getrennt aneinandergereiht. Keine der als Pflichtfeld gekennzeichneten Angaben darf fehlen. Der letzten Spalte darf optional ein Trennzeichen folgen.
Die von Ihnen importierten Daten werden während des Importvorgangs nicht verändert. Im Anschluss an den Importvorgang können Sie prüfen, ob die Anzahl der in Ihrer Eingabedatei enthaltenen Einträge mit der Anzahl der ins Formular importierten Vergütungsgläubiger übereinstimmt. Dies erweist sich gerade bei einer großen Zahl von Einträgen als sehr nützlich.
Bitte beachten Sie:

  • Die Eingabedatei darf keine leeren Zeilen enthalten!
  • Mit Ausnahme der numerischen Angaben dürfen alle Angaben in einfache oder doppelte Anführungszeichen gefasst werden.
Zulässige Zeichen
zuklappenmit Enter bzw. Leertaste

Bei der Prüfung der zu importierenden CSV-Datei legt die Portalanwendung den Zeichenkodierungsstandard ISO_8859-15 (Latin-9) zugrunde. Von allen nach diesem Standard kodierbaren Zeichen werden nur die in der untenstehenden Tabelle aufgeführten zugelassen. Die Anordnung der Zeichen in der Tabelle richtet sich nach dem zweistelligen Hexadezimalcode, der ihnen durch ISO_8859-15 zugewiesen wird; die jeweilige Zeile repräsentiert dabei die erste, die jeweilige Spalte die zweite Stelle des Codewerts. Der Tabelleneintrag "LF" ("line feed") steht für das Zeilenvorschubzeichen, "CR" ("carriage return") für das Wagenrücklaufzeichen, "SP" ("space") für das Leerzeichen und "SHY" ("soft hyphen") für den bedingten Trennstrich. Enthält Ihre CSV-Datei andere als die hier spezifizierten Zeichen, so wird sie beim Import als fehlerhaft zurückgewiesen.

Code…0…1…2…3…4…5…6…7…8…9…A…B…C…D…E…F
0… LF CR
1…
2…SP!"#$%&'()*+,-./
3…0123456789:;<=>?
4…@ABCDEFGHIJKLMNO
5…PQRSTUVWXYZ[\\]^_
6…`abcdefghijklmno
7…pqrstuvwxyz{|}~
8…
9…
A… ¡¢£ ¥ § ©ª«¬SHY®¯
B…°±²³ µ· ¹º» ¿
C…ÀÁÂÃÄÅÆÇÈÉÊËÌÍÎÏ
D…ÐÑÒÓÔÕÖ×ØÙÚÛÜÝÞß
E…àáâãäåæçèéêëìíîï
F…ðñòóôõö÷øùúûüýþÿ



Im Einzelfall kann die Menge der zulässigen Zeichen für eine Angabe eingeschränkt sein. Die Details hierzu können Sie den Erläuterungen der Tabelle in "Aufbau eines Eintrags" entnehmen.
Bitte beachten Sie, dass folgende Zeichen bei der Verarbeitung von CSV-Dateien eine besondere Bedeutung haben und deswegen nicht innerhalb von Feldangaben verwendet werden dürfen: ; (Semikolon), Zeilenumbruch.
Das einfache Hochkomma (Apostroph) hat ebenfalls eine besondere Bedeutung. Das Zeichen darf im Gegensatz zu den vorgenannten Sonderzeichen jedoch unter bestimmten Voraussetzungen innerhalb einer Feldangabe verwendet werden:

  • Es handelt sich nicht um eine numerische Angabe
  • Die Eingabe eines einfachen Hochkommas ist in diesem Feld zulässig
  • Die Zeichenfolge ist in Anführungszeichen gefasst


Beispiele:

richtig…;"Gare de l'Est";…
falsch…;Gare de l'Est;…
Zulässige Länderkürzel
zuklappenmit Enter bzw. Leertaste
LandLänder-
kürzel
LandLänder-
kürzel
AfghanistanAFLitauenLT
ÄgyptenEGLuxemburgLU
Aland InselnAXMacauMO
AlbanienALMadagaskarMG
AlgerienDZMalawiMW
Amerikanische JungferninselnVIMalaysiaMY
Amerikanisch-Ozeanien (US Minor Outlying Islands)UMMaledivenMV
Amerikanisch SamoaASMaliML
AndorraADMaltaMT
AngolaAOMarokkoMA
AnguillaAIMarshallinselnMH
AntarktisAQMartiniqueMQ
Antigua und BarbudaAGMauretanienMR
ÄquatorialguineaGQMauritiusMU
ArgentinienARMayotteYT
ArmenienAMMazedonien, ehem. jugoslawische RepublikMK
ArubaAWMexikoMX
AserbaidschanAZMikronesienFM
ÄthopienETMoldawien (Rebublik Moldau)MD
AustralienAUMonacoMC
BahamasBSMongoleiMN
BahrainBHMontenegroME
BangladeschBDMontserratMS
BarbadosBBMosambikMZ
Belarus (Weißrussland)BYMyanmar (Burma)MM
BelgienBENamibiaNA
BelizeBZNauruNR
BeninBJNepalNP
BermudaBMNeukaledonienNC
BhutanBTNeuseelandNZ
BolivienBONicaraguaNI
Bosnien und HerzegowinaBANiederlandeNL
BotsuanaBWNiederländische AntillenAN
BrasilienBRNigerNE
Britische JungferninselnVGNigeriaNG
Brunei DarussalamBNNiueNU
BulgarienBGNördliche MarianenMP
Burkina FasoBFNorfolkinselNF
BurundiBINorwegenNO
ChileCLOmanOM
China, VolksrepublikCNÖsterreichAT
CookinselnCKPakistanPK
Costa RicaCRPalästinensische AutonomiegebietePS
Cote d'Ivoire (Elfenbeinküste)CIPaluaPW
DänemarkDKPanamaPA
DeutschlandDEPapua-NeuguineaPG
DominicaDMParaguayPY
Domenikanische RepublikDOPeruPE
DschibutiDJPhilippinenPH
EcuadorECPitcairninselnPN
El SalvadorSVPolenPL
EritreaERPortugalPT
EstlandEEPuerto RicoPR
Falklandinseln (Malwinen)FKRéunionRE
FäroerFORuandaRW
FidschiFJRumänienRO
FinnlandFIRussische FöderationRU
FrankreichFRSalomonenSB
Französisch-GuyanaGFSambiaZM
Französisch-PolynesienPFSamoaWS
GabunGASan MarinoSM
GambiaGMSao Tomé und PrincipeST
GeorgienGESaudi ArabienSA
GhanaGHSchwedenSE
GibraltarGISchweizCH
GrenadaGDSenegalSN
GriechenlandGRSerbienRS
GrönlandGLSeychellenSC
Großbritannien und Nordirland, Vereinigtes KönigreichGBSierra LeoneSL
GuadeloupeGPSimbabweZW
GuamGUSingapurSG
GuatemalaGTSlowakeiSK
GuernseyGGSlowenienSI
GuineaGNSomaliaSO
Guinea-BissauGWSpanienES
GuyanaGYSri LankaLK
HaitiHTSt. HelenaSH
Heard- und McDonald-InselnHMSt. Kitts und NevisKN
HondurasHNSt. LuciaLC
HonkongHKSt. Pierre und MiquelonPM
IndienINSt. Vincent und die GrenadinenVC
IndonesienIDSüdafrikaZA
Insel ManIMSudanSD
IrakIQSüdgeorgien und die Südl. SandwichinselnGS
Iran, Islamische RepublikIRSüdsudanSS
IrlandIESurinameSR
IslandISSvalbard und Jan MayenSJ
IsraelILSwasilandSZ
ItalienITSyrien, Arabische RepublikSY
JamaikaJMTadschikistanTJ
JapanJPTaiwan (Formosa)TW
JemenYETansania, Vereinigte RepublikTZ
JerseyJEThailandTH
JordanienJOTimor-LesteTL
KaimaninselnKYTogoTG
KambodschaKHTokelauTK
KamerunCMTongaTO
KanadaCATrinidad und TobagoTT
Kap VerdeCVTschadTD
KasachstanKZTschechische RepublikCZ
KatarQATunesienTN
KeniaKETürkeiTR
KirgistanKGTurkmenistanTM
KiribatiKITurks- und CaicosinselnTC
Kokosinseln (Keelinginseln)CCTuvaluTV
KolumbienCOUgandaUG
KomorenKMUkraineUA
Kongo, Demokratische Republik (ehem. Zaire)CDUngarnHU
Kongo, RepublikCGUruguayUY
Korea, Demokratische Volksrepublik (Nordkorea)KPUsbekistanUZ
Korea, Republik (Südkorea)KRVanuatuVU
KosovoKOVatikanstadtVA
Kroatien (Hrvatska)HRVenezuelaVE
KubaCUVereinigte Arabische EmirateAE
KuwaitKWVereinigte Staaten von AmerikaUS
Laos, Demokratische VolksrepublikLAVietnamVN
LesothoLSWallis und FutunaWF
LettlandLVWeihnachtsinselCX
LibanonLBWestsaharaEH
LiberiaLRZentralafrikanische RepublikCF
Libysch-Arabische Dschamahirija (Libyen)LYZypernCY
LiechtensteinLI

Import der CSV-Datei

Schritte für den Import
zuklappenmit Enter bzw. Leertaste

In den folgenden beiden Abschnitten wird beschrieben, wie Sie eine CSV-Datei mit Einträgen an Vergütungsgläubigern importieren.
Führen Sie zum Import Ihrer Eingabedatei folgende Schritte durch:

  1. Login
    Zum Import Ihrer Eingabedatei loggen Sie sich zunächst am BOP-Portal ein.
  2. Aufruf des Formulars Anmeldung über den Steuerabzug nach § 50a EStG
    Zur Durchführung des Imports Ihrer Eingabedatei rufen Sie das Formular "Anmeldung über den Steuerabzug nach § 50a EStG" auf. Wählen Sie hierzu den Menüpunkt Formulare aus.
  3. Eingabe Steuernummer und Meldezeitraum
    Im Formular angekommen, werden Sie zur Angabe der Steuernummer und des Kalenderjahrs aufgefordert. Geben Sie die gewünschten Informationen ein und klicken Sie auf "Weiter".
  4. Aufruf Seite 4
    Sie befinden sich nun auf der Übersichtsseite des Formulars. Rufen Sie Seite 4 des Formulars auf.
  5. Einblenden des Importbereichs
    Im oberen Bereich der Seite 4 des Formulars zur "Anmeldung über den Steuerabzug nach § 50a EStG" finden Sie den Importbereich.
    Abbildung Importbereich

    Bitte beachten Sie:
    Vergütungsgläubiger, die Sie vor einem Importvorgang auf Seite 4 erfassen, werden während des Importvorgangs gelöscht, um Inkonsistenzen zu vermeiden!
    Durch Klicken auf den Link "einblenden" öffnen Sie den in folgender Abbildung dargestellten Importbereich.
    Abbildung Einblenden des Importbereichs
  6. Auswahl der Eingabedatei
    Bevor der Importvorgang gestartet werden kann, müssen Pfad und Name der Eingabedatei angegeben werden. Sie können die Datei bequem durch Betätigen des Durchsuchen-Buttons auswählen.
    Als Eingabedatei werden ausschließlich CSV-Dateien, also Dateien mit der Endung .csv akzeptiert.
  7. Importvorgang starten
    Starten Sie nun den Importvorgang durch Betätigen des "Importvorgang starten"-Knopfes.
    Nur Einträge einer fehlerfreien Importdatei werden importiert. Sollte Ihre Importdatei Fehler enthalten, so öffnet sich das folgende Fenster:
    Abbildung Fehlermeldung bei fehlerhafter Importdatei

    Die zum Speichern angebotene Datei enthält die in der Eingabedatei enthaltenen Einträge ergänzt um eine Spalte mit Kommentaren, die Ihnen bei der Fehlerbehebung helfen sollen.
    Speichern Sie die angebotene Datei und öffnen Sie sie zum Beispiel mit einem Texteditor. In der letzten Spalte sehen Sie die Kommentare zu den fehlerhaften Zeilen.
    Sie können die Fehler entweder direkt in der kommentierten Eingabedatei oder an anderer Stelle in Ihrem System beheben und anschließend einen weiteren Importversuch durchführen, indem Sie die Schritte 1 bis 7 wiederholen.
    Nach erfolgreichem Import Ihrer Vergütungsgläubiger, wenn die Eingabedatei also keinerlei Fehler mehr enthält, gelangen Sie zurück auf Seite 4 des Formulars. Die Seite enthält eine Meldung, dass der Import erfolgreich verlaufen ist und meldet, wie viele Einträge an Vergütungsgläubigern importiert wurden. Bitte prüfen Sie, ob diese Angaben mit den von Ihnen erwarteten Zahlen übereinstimmen.
    Abbildung Meldung erfolgreicher Import

    Nach dem Import von Vergütungsgläubigern können Sie diese beliebig ändern oder weitere Einträge manuell erfassen. Es ist jedoch nicht möglich, weitere Vergütungsgläubiger durch einen weiteren Importvorgang hinzuzufügen.
    Die tabellarische Übersicht der Vergütungsgläubiger ist in Blöcken à 50 Zeilen aufgeteilt, wobei immer der zuerst hinzugefügte, zuoberst angezeigt wird. Nutzen Sie die Links unterhalb der tabellarischen Übersicht zur Navigation innerhalb Ihrer Einträge.
    Wie bei der manuellen Erfassung von Vergütungsgläubigern, können Sie die seit Aufruf der Seite 4 getätigten Eingaben durch Klick auf den Abbrechen-Button verwerfen. Durch Klick auf den Auswahlseite-Knopf hingegen, fügen Sie die Einträge dem Formular hinzu. Auch das Löschen bereits erfasster Einträge durch den Importvorgang würde durch Klick auf den Abbrechen-Button rückgängig gemacht, sofern diese Zeilen bereits vor dem Importvorgang durch Klick auf "Auswahlseite" dem Formular hinzugefügt wurden.
Änderungshistorie der Importfunktion
zuklappenmit Enter bzw. Leertaste

Die Anmeldung über den Steuerabzug nach § 50a EStG unterliegt Änderungen, über die wir Sie angemessen informieren wollen. Hierzu ist es erforderlich, dass Sie Ihrer CSV-Datei Versionsangaben hinzufügen. Details zur Übermittlung von Versionsangaben finden Sie in der Anleitung zur Versionierung der Importfunktion.
Die nachfolgende Tabelle liefert Ihnen einen Überblick der zurückliegenden Versionen und der darin enthaltenen Änderungen. Die Angaben zur aktuellen Version der Importfunktionalität finden Sie in der ersten Zeile der Tabelle.

CSV-VersionExcel-VersionInhalt der Änderungen
1.0
Aktuelle Version
1.01.1.0Erste Version der Importfunktion für das Formular § 50a EStG
Anhang A: Nutzung der Excel-Sheets
zuklappenmit Enter bzw. Leertaste

Sofern Sie Ihre Daten mit Hilfe von Microsoft Excel bearbeiten wollen, stellt Ihnen das BOP-Portal ein Excel-Sheet zur Vereinfachung Ihrer Arbeit zum kostenlosen Download zur Verfügung. Sie finden den Download-Link des Excel-Sheets im Formular § 50a EStG im Importbereich der Teilseite 4 zur Angabe von Vergütungsgläubigern.
Das Excel-Sheet ist zur lokalen Bearbeitung Ihrer Daten gedacht. Speichern Sie das Excel-Sheet auf der lokalen Festplatte Ihres Rechners, indem Sie mit der rechten Maustaste auf den Download-Link klicken und dann auf "Ziel speichern unter" klicken.
Aus Sicherheitsgründen sind die ausführbaren Inhalte des Excel-Sheets signiert. Beim erstmaligen Öffnen erhalten Sie das in der folgenden Abbildung dargestellte Dialogfenster, sofern die in Ihrer Microsoft Excel-Installation eingestellte Sicherheitsstufe mindestens "Mittel" ist.

Dialogfenster Sicherheitswarnung

Damit Ihnen alle Funktionalitäten uneingeschränkt zur Verfügung stehen, setzen Sie bitte den Haken im Kästchen „Makros aus dieser Quelle immer vertrauen“. Sie fügen die Oberfinanzdirektion München hierdurch Ihrer Liste vertrauenswürdiger Herausgeber hinzu. Aktivieren Sie anschließend die im Excel-Sheet enthaltenen Makros durch Klick auf „Makros aktivieren“.
Anschließend sollte Ihr Excel-Sheet wie in folgender Abbildung dargestellt aussehen. In den Spalten A bis AD werden die Daten erfasst, wie in Kapitel "Aufbau einer Anlage" definiert.
StAb50a-Excel-Sheet (Ausschnitt mit zwei Datenspalten und Schaltflächen)

Wenn Sie in eine der Zellen in den Spalten zur Datenerfassung klicken, erhalten Sie eine detaillierte Feldbeschreibung:
Feldbeschreibung der Spalte Ausgezahlter Betrag

Zusätzlich werden Ihnen in einigen Spalten Listen angeboten, die Ihnen das korrekte Erfassen Ihrer Anlagen vereinfachen sollen:
Liste der zulässigen Länderkennzeichen

Desweiteren bietet Ihnen das § 50a EStG-Excel-Sheet eine Hilfeseite mit Erläuterungen aller zulässigen Werte der Listenfelder an:
Hilfe zu den Listenfeldern

Neben den Spalten zur Datenerfassung stehen Ihnen im Excel-Sheet im Datenblatt "StAb50a-Excel-Sheet" drei Schaltflächen zur Verfügung:

SchaltflächeBeschreibung
"Daten pruefen"Klicken Sie auf diesen Knopf, um Ihre Daten auf Korrektheit zu prüfen.
CSV-ExportDas Excel-Sheet zur Erfassung von Anlagen ist nicht als Eingabedatei geeignet. Es dient vielmehr nur zur komfortablen Bearbeitung Ihrer CSV-Dateien.
Mit Hilfe des Knopfes "CSV-Export" können Sie die Daten, sofern korrekt, als CSV-Datei ablegen und diese dann als Eingabedatei zum Import Ihrer Daten im BOP-Portal nutzen.
"CSV-Import"Nach erfolgreichem Export Ihrer Daten in eine CSV-Datei ist Ihr Excel-Sheet leer. Erfassen Sie neue Daten oder importieren Sie die Daten einer (anderen) CSV-Datei zur weiteren Bearbeitung durch Klick auf "CSV-Import".
Auf diese Weise können Sie auch eine kommentierte Eingabedatei öffnen, die Sie nach einem fehlgeschlagenen Importvorgang im BOP-Portal erhalten. Importieren Sie die Daten der kommentierten Eingabedatei und beheben Sie die Fehler. Exportieren Sie anschließend Ihre korrigierten Daten durch Klicken auf "CSV-Export" und starten Sie einen erneuten Importvorgang im BOP-Portal.
Anhang B: Hinweise zur Erstellung von
zuklappenmit Enter bzw. Leertaste

Bei Erstellung der CSV-Datei mit TextEdit kann beim Import die Fehlermeldung "Die Datei enthält zu viele Zeilen oder hat ein ungültiges Format" auftreten.
Ändern Sie in diesem Fall die Standard-Einstellung für TextEdit. Wählen Sie unter "Einstellungen" -> "Neues Dokument" statt dem Format "Formatierter Text (RTF)" das Fomat "Reiner Text" aus.