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Antrag auf Umsatzsteuervergütung inländischer Unternehmer im Ausland (UStV-EU)

Antrag auf Umsatzsteuervergütung inländischer Unternehmer im Ausland

Auf dieser Seite finden Sie hilfreiche Erläuterungen zu einzelnen Feldern des Antrags auf Umsatzsteuervergütung inländischer Unternehmer im Ausland.

Vergütungszeitraum
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Entnehmen Sie der nachfolgenden Tabelle, welche Einschränkungen hinsichtlich des Vergütungszeitraums in dem Erstattungsstaat bestehen, an den Sie Ihren Umsatzsteuervergütungsantrag richten:

ErstattungsstaatEinschränkungen beim Vergütungszeitraum
Belgiennoch keine Angabe
Bulgariennoch keine Angabe
Ceutanoch keine Angabe
Dänemarknoch keine Angabe
Estlandnoch keine Angabe
Finnlandnoch keine Angabe
Frankreichnoch keine Angabe
Griechenlandnoch keine Angabe
Großbritanniennoch keine Angabe
Irlandnoch keine Angabe
Italiennoch keine Angabe
Kanarische Inselnnoch keine Angabe
Kroatienpro Antrag nicht mehr als ein Kalenderjahr und nicht weniger als 3 Monate
Lettlandnoch keine Angabe
Litauennoch keine Angabe
Luxemburgnoch keine Angabe
Maltapro Antrag nicht mehr als ein Kalenderjahr und nicht weniger als 3 Monate
Mellilanoch keine Angabe
Niederlandenoch keine Angabe
Österreichmehrere aufeinanderfolgende Quartale in einem Antrag möglich
Polennoch keine Angabe
Portugalnoch keine Angabe
Rumäniennur quartalsweise oder jährlich (01.01. - 31.12.) oder restliches Jahr (01.11. - 31.12.)
Schwedennoch keine Angabe
Slowakeinoch keine Angabe
Sloweniennoch keine Angabe
Spaniennoch keine Angabe
Tschechiennoch keine Angabe
Ungarnnoch keine Angabe
Zypernnoch keine Angabe
Erfassung von Tätigkeitsbeschreibungen
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Entnehmen Sie der nachfolgenden Tabelle, ob der Erstattungsstaat, an den Sie Ihren Umsatzsteuervergütungsantrag richten, die Übermittlung von NACE-Codes fordert:

ErstattungsstaatNACE-Codes erforderlich?
BelgienJa
BulgarienJa
DänemarkJa
EstlandJa
FinnlandJa
FrankreichJa
GriechenlandJa
GroßbritannienJa
IrlandJa
ItalienJa
KroatienJa
LettlandJa
LitauenJa
LuxemburgJa
MaltaJa
NiederlandeJa
ÖsterreichJa
PolenJa
PortugalJa
RumänienJa
SchwedenJa
SlowakeiJa
SlowenienJa
SpanienJa
TschechienJa
UngarnJa (noch kein Rechtsentscheid)
ZypernJa
Sprachen
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Entnehmen Sie der nachfolgenden Tabelle, welche Sprachen der Erstattungsstaat akzeptiert, an den Sie Ihren Umsatzsteuervergütungsantrag richten:

ErstattungsstaatAkzeptierte Sprachen
Belgien
Bulgarien1. Bulgarisch 2. Englisch
Dänemark1. Dänisch 2. Englisch 3. Deutsch
Estland1. Estnisch 2. Englisch
Finnland1. Finnisch 2. Schwedisch 3. Englisch
Frankreich1. Französich 2. Englisch
Griechenland1. Griechisch 2. Englisch 3. Französisch
Großbritannien1. Englisch
Irland1. Englisch 2. Irisch
Italiennoch keine Angabe
Kroatien1. Kroatisch 2. Englisch
Lettland1. Lettisch 2. Englisch
Litauen1. Litauisch 2. Englisch
Luxemburg1. Französisch 2. Deutsch 3. Englisch
Malta1. Maltesisch 2. Englisch
Niederlande1. Niederländisch 2. Englisch 3. Deutsch
Österreich1. Deutsch 2. Englisch
Polen1. Polnisch 2. Englisch
Portugal1. Portugiesisch 2. Englisch
Rumänien1. Rumänisch
Schweden1. Schwedisch 2. Englisch 3. Deutsch
Slowakei1. Slowakisch 2. Englisch 3. Deutsch
Slowenien1. Slowenisch 2. Englisch
Spanien1. Spanisch 2. Englisch
Tschechien1. Tschechisch
Ungarn1. Ungarisch 2. Englisch (nur inoffizielle Sprache, noch kein Rechtsentscheid)
Zypern1. Griechisch 2. Englisch 3. Türkisch
Antragsteller
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Zur Teilnahme am Vorsteuervergütungsverfahren sind nur Unternehmer berechtigt. Betriebsstätten und Zweigniederlassungen eines in der Bundesrepublik Deutschland ansässigen Unternehmens sind lediglich als Unternehmensteile anzusehen und somit nicht selbst antragsberechtigt. Der Vergütungsantrag ist von der Stätte der Geschäftsleitung zu stellen.

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer
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Die Angabe der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr.) ist nicht verpflichtend. Zur besseren Identifizierung im Erstattungsmitgliedstaat empfiehlt das BZSt jedoch die Eintragung der USt-IdNr. Sofern eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer eingetragen wird, muss diese dem Antragsteller im beantragten Vergütungszeitraum zuzuordnen sein. Sollte eine falsche Nummer angegeben sein, kann dies ggf. zu einer Versagung der Weiterleitung an den Mitgliedstaat der Erstattung führen.

Zustellvertreter / Bevollmächtigter
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Entnehmen Sie der nachfolgenden Tabelle, welche Voraussetzungen für die Vertretung durch Dritte in dem Erstattungsstaat erfüllt sein müssen, an den Sie Ihren Umsatzsteuervergütungsantrag richten:

ErstattungsstaatVoraussetzungen für Vertretung durch Dritte
BelgienMit Vollmacht
BulgarienDritter muss im Erstattungsstaat registriert sein
DänemarkMit Vollmacht
EstlandMit Vollmacht
FinnlandMit Vollmacht
FrankreichMit Vollmacht
GriechenlandMit Vollmacht
GroßbritannienMit schriftlicher Ermächtigung
IrlandMit schriftlicher Ermächtigung
ItalienMit Vollmacht, der Dritte muss im Erstattungsstaat registriert sein
KroatienMit Vollmacht
LettlandMit Vollmacht
LitauenMit Vollmacht, der Dritte muss im Erstattungsstaat registriert sein
LuxemburgMit schriftlicher Ermächtigung
MaltaMit schriftlicher Ermächtigung
NiederlandeMit Vollmacht
ÖsterreichMit Vollmacht
PolenMit schriftlicher Ermächtigung
PortugalMit Vollmacht (im Namen und Auftrag des Steuerzahlers)
RumänienMit Vollmacht
SchwedenMit schriftlicher Ermächtigung
SlowakeiMit Vollmacht
SlowenienMit Vollmacht
SpanienMit schriftlicher Ermächtigung
TschechienMit Vollmacht
UngarnMit Vollmacht, der Dritte muss im Erstattungsstaat registriert sein (wenn Dritter spezielle Qualifikation aufweist)
ZypernMit schriftlicher Ermächtigung
Identifikationsmerkmal des Zustellvertreters
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Sofern Sie die Identifikationsnummer des Zustellvertreters/Bevollmächtigten (entweder die Steuernummer oder die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer) angeben, sind die Angabe des Staates, der das Identifikationsmerkmal ausgestellt hat, und die Angabe des Typs des Identifikationsmerkmals zu ergänzen.
Beim Typ des Identifikationsmerkmals ist einzutragen, entweder

  • TIN - Steuernummer
    oder
  • NVAT - Umsatzsteuer-Identifikationsnummer
Bankverbindung
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Entnehmen Sie der nachfolgenden Tabelle, ob und unter welchen Voraussetzungen der Erstattungsstaat, an den Sie Ihren Umsatzsteuervergütungsantrag richten, Zahlungen an Dritte akzeptiert:

ErstattungsstaatZahlung an Dritte?
BelgienJa, mit Vollmacht
BulgarienNein
DänemarkJa, auf Bitte des Steuerpflichtigen
EstlandJa, wenn Daten von Antragsteller geliefert
FinnlandJa, auf Bitte des Steuerpflichtigen
FrankreichJa, auf Bitte des Steuerpflichtigen
GriechenlandJa, auf Bitte des Steuerpflichtigen (Vollmacht bedarf keiner Apostille)
GroßbritannienJa, auf Bitte des Steuerpflichtigen; nur auf ein Euro-Konto
IrlandJa, mit Vollmacht
ItalienNein
KroatienJa, mit Vollmacht
LettlandJa, auf Bitte des Steuerpflichtigen
LitauenJa, auf Bitte des Steuerpflichtigen
LuxemburgJa, auf Bitte des Steuerpflichtigen
MaltaJa, bei Vorlage der Original-Vollmacht
NiederlandeJa, mit Vollmacht
ÖsterreichJa, mit Vollmacht
PolenNein
PortugalNein
RumänienJa, mit Vollmacht
SchwedenJa, wenn Daten von Antragsteller geliefert
SlowakeiJa, auf Bitte des Steuerpflichtigen
SlowenienJa, mit Vollmacht
SpanienJa, mit Vollmacht
TschechienJa, wenn Daten von Antragsteller geliefert
UngarnNein
ZypernJa, auf Bitte des Steuerpflichtigen
Art der erworbenen Gegenstände und Dienstleistungen
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Entnehmen Sie der nachfolgenden Tabelle, ob und unter welchen Voraussetzungen der Erstattungsstaat, an den Sie Ihren Umsatzsteuervergütungsantrag richten, die Verwendung von Subcodes gemäß Artikel 9 Absatz 2 verlangt. Die nachfolgende Tabelle enthält die dem BZSt bekannten Regelungen. Maßgeblich sind jedoch stets die amtlich veröffentlichten Preferences des jeweiligen Erstattungsstaates.

ErstattungsstaatAngabe des Subcodes erforderlich
BelgienJa
BulgarienJa
DänemarkJa.
EstlandJa
FinnlandJa
FrankreichJa
GriechenlandJa
GroßbritannienJa
IrlandJa
ItalienJa
KroatienJa
LettlandJa
LitauenJa
LuxemburgNein
MaltaJa
NiederlandeJa
ÖsterreichJa
PolenJa
PortugalJa
RumänienJa
SchwedenJa
SlowakeiJa
SlowenienJa
SpanienJa
TschechienNein
UngarnJa
ZypernNein
Elektronische Übermittlung von Belegen
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Bitte prüfen Sie mit Hilfe der Präferenzliste unter www.bzst.bund.de auf der linken Navigationsleiste über > Steuern International > Umsatzsteuervergütung > Inländische Unternehmer > Hilfsmittel, ob Rechnungskopien beizufügen sind. Einige Länder verzichten auf die Abgabe von Rechnungskopien.

Hinweise zur elektronischen Übermittlung von Belegen

Allgemeines
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Der Antrag auf Umsatzsteuervergütung inländischer Unternehmer im Ausland ermöglicht es, dem Antrag Rechnungs- und Einfuhrdokumente in eingescannter Form beizufügen.


Die elektronische Übermittlung von Belegen wird von den Erstattungsstaaten unterschiedlich gehandhabt. Bitte entnehmen Sie die speziellen Vorgaben Ihres Erstattungsstaats dem Abschnitt "Elektronische Übermittlung von Belegen" in der Online-Hilfe des elektronischen Formulars.

Antrag auf Freischaltung zur elektronischen Übermittlung von Belegen
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Sofern Sie Ihrem Antrag Belege beifügen wollen, ist eine zusätzliche Freischaltung Ihres Benutzerkontos im Informationstechnikzentrum Bund erforderlich, die wie folgt abläuft:

  1. Sofern Sie bereits Angaben in Ihrem Formular gemacht haben, speichern Sie Ihre Formularinhalte auf der Übersichtsseite des Formulars.
  2. Navigieren Sie in den Bereich "Dienste" und rufen Sie dort den Dienst "Antrag auf Freischaltung zur elektronischen Übermittlung von Belegen" auf.
  3. Vervollständigen Sie die Antragsdaten und senden Sie den Antrag ab.
  4. Sie werden per E-Mail vom Informationstechnikzentrum Bund informiert, sobald die Freischaltung Ihres Benutzerkontos durchgeführt ist. Dies kann 2-3 Tage in Anspruch nehmen.
  5. Ab dem Eingang der E-Mail des Informationstechnikzentrum Bund können Sie Umsatzsteuervergütungsanträge inländischer Unternehmer im Ausland mit Belegen absenden.

Bitte beachten Sie, dass der Versand von Anträgen ohne elektronische Belege keine separate Antragstellung voraussetzt.
Elektronische Übermittlung von Belegen im Antrag
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Sobald Ihr Benutzerkonto für die elektronische Übermittlung von Belegen in Ihren Umsatzsteuervergütungsanträgen inländischer Unternehmer im Ausland freigeschaltet ist, können Sie Ihrem Antrag Belege hinzufügen.


Bitte führen Sie folgende Schritte durch, um Ihrem Antrag Belege hinzuzufügen:

  1. Sie befinden sich auf der Sendeseite des Formulares (Tab "Versenden Ihrer Daten"). Voraussetzung für diesen Schritt ist, dass das Formular korrekt und vollständig ausgefüllt wurde.
  2. Am Seitenende wird Ihnen unter "Versandart" angeboten, den Antrag mit Belegen zu senden. Mit einem Klick auf das Checkboxfeld öffnet sich die Eingabemaske für die Belegübermittlung.
  3. Durch Klicken auf "Dateien auswählen" können Sie Belege zum Antrag hinzufügen. Eine Mehrfachauswahl von Belegen ist durch die "Strg"-Taste möglich. Nachdem sie Ihre Belegdateien ausgewählt haben, klicken Sie auf den "Öffnen"-Knopf um die Belegdateien dem Antrag hinzuzufügen.
  4. Durch Klicken auf "Zip erstellen" werden die ausgewählten Belegdateien in einem ZIP-Archiv zusammengefasst und zusätzliche Beleginformationen werden eingeblendet. Nun ist ein Übermitteln Ihres Antrages möglich.
  5. Sofern Ihre Angaben korrekt sind, können Sie Ihren Antrag wie gewohnt übermitteln.


Das so erstellte ZIP-Archiv darf maximal 5 MB groß sein und wird Ihnen beim Absenden des Antrages zum Download angeboten.


Bitte achten Sie darauf, dass die Pfadangaben Ihrer Belege bis zum Zeitpunkt des Formularversands unverändert bleiben.


Des Weiteren müssen die eingegebenen Belege erneut erfasst werden, sofern sie die Sendeseite über den Link "zurück zum Formular" verlassen.