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Thema: Ergänzende Angaben zu den Vorsorgeaufwendungen

  1. #1
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    Hallo,

    ich habe bis Mitte 06 studiert und meine Diplomarbeit bei einem Unternehmen geschrieben. Dort habe ich eine sog. Unterstützungsleistung gezahlt bekommen, für die ich weder Steuern noch Abgaben zahlen musste.

    Seit Okt.06 arbeite ich jetzt als Festangestellte.

    Jetzt meine Frage: Muss ich denn meinen "Verdienst" als Diplomandin in der Anlage N auch bei Bruttoarbeitslohn angeben? Und muss ich den Bereich Ergänzende Angaben zu den Vorsorgeaufwendungen für meine Diplomandenzeit ausfüllen? Da verstehe ich auch die Fragen 33-35 nicht wirklich. Ich weiß nur, dass ich nirgends irgendwelche Beiträge gezahlt hab.

    Wäre super, wenn mir jemand ein bisschen weiterhelfen könnte - schon jetzt ein dickes Dankeschön!

    Gruß,
    Amy

  2. #2
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    Beitrag

    Wenn es sich bei der "Unterstützungsleistung" um eine Entlohnung in einem sog. 400-Euro-Job handelte, dann ist in der Einkommensteuererklärung dazu nichts anzugeben. Steuer und Sozialabgaben wurden vom Arbeitgeber pauschal abgeführt und sind im Rahmen Ihrer Steuererklärung ebenfalls nicht zu berücksichtigen. Sie selber haben vermutlich auch nichts von den pauschalen Abgaben bemerkt.
    In den Zeilen 33-35 den Anlage N sind folglich auch keine Angaben (im Zusammenhang mit dem 400-Euro-Job) zu machen.
    Ein Lächeln ist das Beste um Anderen die Zähne zu zeigen.

  3. #3
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    Hallo und schon mal vielen Dank für die Antwort!

    Aber leider (naja... [img]smile.gif[/img] ) handelte es sich bei mir nicht nur um eine Vergütung gemäß eines 400€-Jobs, sondern um mehr.

    Weiß dafür auch noch jemand Rat?

    Vielen lieben Dank,

    Amy

  4. #4
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    Beitrag

    Dann müßten Sie noch ein paar Details mehr rüberreichen. Sonst lässt sich nicht erkennen, welcher Art die von Ihnen bezogenen Einnahmen waren.
    Ein Lächeln ist das Beste um Anderen die Zähne zu zeigen.

  5. #5
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    Beitrag

    Wenn diese Einkünfte nicht über Lohnsteuerkarte gelaufen sind, dann lag also kein richtiges Dienstverhältnis vor. Evtl. käme dann Anlage SO als sonstige Einkünfte in Betracht. Ich weiß zumindest nichts von einer Steuerfreiheit und angeben sollte man das schon, da diese Beträge beim Zahlenden als Betriebsausgaben erfasst werden und bei einer Betriebsprüfung da gerne mal Kontrollmaterial vom Prüfer gefertigt wird.

  6. #6
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    Beitrag

    Ihnen beiden vielen herzlichen Dank!

    Ich versuchs jetzt noch mal genauer: ich habe eben für die 6 Monate mehr als 400€ "Unterstützungsleistung" bekommen. Das lief schon über Lohnsteuerkarte, nur habe ich weder Lohnsteuer noch Sozialabgaben zahlen müssen. Wie ich inzwischen bei dem Unternehmen erfragt habe, zahlt auch das Unternehmen in diesem Fall keine Sozialabgaben, weil das Ganze unter den Begriff Ausbildungsverhältnis fällt.

    Hilft das weiter?

    Grüße
    Amy

  7. #7
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    Beitrag

    Wenn die Beträge auf der Lohnsteuerkarte bzw. -bescheinigung verzeichnet sind, müssen Sie sie auch in die Anlage N übernehmen. Es handelt sich dann um regulären Arbeitslohn, auch wenn das Kind hier anders genannt wird.

    [size="1"][ 23. Mai 2007, 07:41: Beitrag editiert von: V. Liersee ][/size]
    Steuerprogramme im c't-Test: [url]http://www.heise.de/artikel-archiv/ct/2013/09/110_Steuer-Deutsch-Deutsch-Steuer/[/url]
    ElsterFormular schneidet gemessen an seinen rechtlichen Möglichkeiten gar nicht schlecht ab .

  8. #8
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    Beitrag

    Informationen zum Thema Studentenjob, Steuer und Sozialversicherung finden sich z. B.
    [url="http://www.finanzministerium.baden-wuerttemberg.de/fm/2347/Sch%FClerEndfassung06.pdf"] >> HIER << [/url]

    und

    [url="http://www.seezeit.com/opencms/export/download/Downloadgalerie_SozialesBeratung/Ich_und_meine_Rente.pdf"] >> HIER <<[/url]

    [size="1"][ 23. Mai 2007, 09:11: Beitrag editiert von: Balu ][/size]
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